Kompetenzen, so schrieb die NZZ, werden zur Währung der Zukunft. Was kann das Kompetenz-Marketing zur Stärkung dieser Währung beitragen?
Im Wettbewerb um Produktivität, Innovation und Arbeit werden unternehmerische und persönliche Kompetenzen zu einem Marktwert. Die Profilierung und Differenzierung dieses Marktwerts steht im Mittelpunkt eines neuen Kompetenz-Marketings.
Die Marktfähigkeit spezifischer Talente, Fähigkeiten und Erfahrungen muss mit diesem Marketing einerseits «produktifiziert» und «serviciziert» werden. Andererseits müssen die Anforderungen des Kompetenz-Managements unterstützt werden (Schlüsselkompetenzen profilieren und transparent machen, ihren Transfer, ihre Nutzung und ihre Entwicklung hinsichtlich strategischer Ziele sicherstellen).
Übergeordnet gilt auch diese Aufgabe: die Bedeutung humaner Dimensionen in der weltweiten Industrialisierung (und Digitalisierung) in den Märkten fördern. Beispielsweise, indem die menschliche Qualität und Intensität von Produkten und Dienstleistungen gesteigert wird, um Aufmerksamkeit, Zufriedenheit und Wertschätzung am Markt sicherzustellen.

Ein gutes Beispiel sind Solarkompetenzen.
Zusammen mit Good Energies (eines der schnellstwachsenden Private Equity Funds für erneuerbare Energien in Europa) und der Stiftung Solarenergie begleitet RespectNet die Förderung von Solarkompetenzen.
Gerade in Entwicklungsländern bedeutet Solarenergie nicht nur Elektrizität, sondern auch Bekämpfung von Armut, wirtschaftliche Entwicklungsmöglichkeiten sowie Förderung von schulischer Ausbildung und Berufsausbildung. Mit einem energischen Ausbau (dezentraler) Angebote der Solarenergie könnte Afrika Meilensteine künftiger Energieversorgung setzen.
Damit die Kompetenzen zu dieser Revolution vor Ort aufblühen können, bereitet die Kooperation ein Pilot-Center für Solarkompetenzen vor (in Addis Abeba, Äthiopien). Gestärkt werden sollen in diesem Center vier Kompetenzbereiche, um Prosperität auf Basis von Solarenergie zünden zu können: 1. Solar-Management und -Consulting, 2. Solar-Ausbildung, 3. Solar-Business und 4. Solar-based Business.
Partner/Auftraggeber:
» Dr. Harald Schützeichel, Stiftung Solarenergie e.V., Freiburg/Deutschland
Energie ohne Grenzen: Stiftung Solarenergie
Energy Transition & Poverty Alleviation: Good Energies Fund, Basel